«Königskinder» von Alex Capus (Hanser Verlag)

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Die spannende Geschichte von Jakob und Marie Boschung am Hof vom französischen König Ludwig XVI.
Geschickt hat der Oltener Autor Alex Capus die wahre Geschichte von Jakob und Marie Boschung mit einem Ehepaar von heute und historische Fakten verknüpft. An manchen Stellen mag die Erzählung oberflächlich im Dialog sein, dann jedoch wendet er elegant und gibt hintergründige Informationen weiter, die damals wesentlich waren und heute kaum mehr vorstellbar sind. «Königskinder» ist ein lesenswertes Buch über Liebe, Gefahren und lebensbedrohliche Zeiten. Autor Roland P. Poschung aus Bronschhofen hat diese, seine Familiengeschichte, ebenfalls im Buch «Zug um Zug» (ISBN 3-9521261-0-2) verarbeitet und mit Bildern dokumentiert.
 
Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nimmt. Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreissendes Spiel zwischen den Jahrhunderten.
 
Link zum Hanser Verlag
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